Zusammenfassung des Treffens in Porto
08.01.2026
Das internationale Projekttreffen (WP 1) fand am 4. und 5. Dezember an der Fakultät für Psychologie und Erziehungswissenschaften der Universität Porto statt und bot ein wertvolles Forum für den wissenschaftlichen Austausch und die Zusammenarbeit. Die Veranstaltung wurde von Thiago Freires geleitet, der für das Arbeitspaket 1 verantwortlich ist.
Die Veranstaltung begann am Donnerstagnachmittag mit einer Eröffnungsrede zweier Vertreter der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Es folgten Vorträge zu neuen Methoden der künstlichen Intelligenz in Grundschulen sowie eine Podiumsdiskussion mit Schwerpunkt auf digitalen Erfahrungen auf der Grundschulstufe. Der Tag endete mit einer Stadtführung durch Porto und einem gemeinsamen Abendessen, das weitere Gelegenheiten zum informellen Austausch bot.
Am Freitag stellte die gastgebende Universität die ersten Ergebnisse aus Arbeitspaket 1 vor. Anschließend berichteten alle Projektgruppen über den aktuellen Stand, den Fortschritt und die Zukunftspläne für die Arbeitspakete 2 bis 8. Eine offene Diskussion über gemeinsame Ziele bildete den Abschluss der Sitzungen. Das Treffen endete mit einem Vortrag über den pädagogischen Einsatz künstlicher Intelligenz in der Grundschule, der weitere Einblicke und Inspiration für die laufende Projektarbeit lieferte.
Vielen Dank an Thiago und sein Team für die hervorragende Organisation der Konferenz in Porto!
Highlights aus dem Vortrag:
KI-Politik und -Praxis in Portugal In seinem Vortrag stellte Alexandre Torres vom Institut für Pädagogik der Universität Minho das SMART Education Ecosystem vor, ein umfassendes Rahmenwerk, das entwickelt wurde, um erfahrene Lehrkräfte bei der Anpassung an den digitalen Wandel im Mathematikunterricht zu unterstützen. Das Modell basiert auf vier miteinander verbundenen Säulen – Raum, Technologie, Unterricht und Pädagogik –, die gemeinsam flexible Lernumgebungen, die effektive Integration von KI und digitalen Werkzeugen, schülerzentrierte Unterrichtsmethoden sowie innovative pädagogische Modelle wie Flipped Learning und projektbasiertes Lernen fördern.
Der Vortrag hob hervor, wie das SMART Education Ecosystem mit dem EU-Aktionsplan für digitale Bildung (2021–2027) im Einklang steht, und betonte die Notwendigkeit gezielter beruflicher Weiterbildung, da viele erfahrene Lehrkräfte noch nicht mit den Konzepten der Smart Education vertraut sind. Es wurde eine schrittweise Umsetzungsstrategie vorgeschlagen, die auf Pilotschulen und kontinuierlichem Feedback von Lehrkräften, Schülern und Entscheidungsträgern basiert.
Insgesamt zielt das Rahmenwerk darauf ab, die digitale Kompetenz der Lehrkräfte zu stärken, das Engagement der Schüler zu steigern und eine langfristige, nachhaltige Transformation des Mathematikunterrichts durch technologiegetriebene Innovation zu unterstützen.
